Donnerstag, 11. Oktober 2012

Mittwoch, 19.09.2012 – Ankunft zu Hause

Nun gilt es vier Stunden Zeit auf dem Flughafen totzuschlagen. Bahn.de gibt aus, dass 04:04 Uhr eine S-Bahn in Richtung München fährt und vom Hauptbahnhof ein Zug mit Umsteigen in Nürnberg, welcher gegen neun Uhr in Jena ist. Ein späterer Zug ist durchgängig und erreicht den Paradiesbahnhof eine Stunde danach.
So kurz nach Mitternacht ist schon alles geschlossen und dann finden wir endlich im Terminal 1 eine Gaststätte, welche aber auch bald dicht macht. Hier weist man uns den Weg zu einer durchgängig geöffneten Lokalität.
Ledersessel und –bänke laden zum Verweilen ein und am Tresen gibt es Getränke, ein kleines Angebot an kalten Speisen, sowie Sandwiches, welche in einem Toaster aufgebacken werden. Ansonsten herrscht Küchenschluss und selbige wird mit Staubsaugern lautstark gereinigt. Auch die Musik im Hintergrund ist etwas nervig und lädt nicht wirklich zum Verweilen ein.
Hier gibt es einen Hotspot mit täglich einer halben Stunde kostenlosem I-net-Zugang. Deshalb versorgen wir uns mit Getränken und checken neueste E-Mails. Am Ende erfolgt noch ein kurzer Blick, ob der Zug pünktlich gemeldet ist und hierbei stelle ich fest, dass der Zug, welcher Jena eine Stunde früher erreicht und laut bahn.de in Nürnberg bestiegen wird, auch in München startet, aber mit der ersten morgendlichen S-Bahn nicht erreicht wird. Er wurde nicht gelistet, wenn man die Suchkriterien zu eng begrenzt eingibt.
Also schnell noch den S-Bahn-Plan von München geöffnet und siehe, es fährt in 15 Minuten die letzte S-Bahn ins Zentrum. Das bedingt jedoch gut 2 Stunden Wartezeit auf dem Hauptbahnhof.
Kurze Beratung und dann Befragung des WWW  …
… es gibt einen Warteraum für Reisende.

Schnell alles zusammengeräumt, losgestürzt und als wir die wartende S-Bahn betreten haben, fährt sie auch schon los.
Nach einigem Suchen finden wir den total überfüllten Warteraum. Wer keinen Sitzplatz gefunden hat, schläft auf dem Boden. Wir begeben uns lieber zum Bahnsteig, welcher leider sehr laut und zugig ist.
Endlich eine halbe Stunde vor Abfahrt wird der Zug bereit gestellt und wir können uns ein gemütliches Plätzchen suchen.
Im Paradies angekommen, fallen wir in ein bereit stehendes Taxi, welches uns schnell zum Standort unseres Autos bringt und nun geht es wieder nach Hause.
Der Rest des Tages besteht aus auspacken, sortieren, erste Ladung in die Waschmaschine werfen und dem Versorgen unserer Fische und Pflanzen.
Insgesamt war es ein sehr schöner, erholsamer und abwechslungsreicher Urlaub. Nur die An- und Abreise mit dem vielen Umsteigen und  den Zwischenwartezeiten waren etwas zäh und zehrend.