Sonntag, 7. August 2011

17. Tag – Der letzte Tag und Heimfahrt

Start bei km 4957

Viel ist über den heutigen Tag nicht zu berichten. Beim Zusammenpacken meiner Sachen werden diejenigen extra im Tankrucksack verpackt, welche ich an Bord benötige, der Rest soll unter Deck auf dem Bike bleiben.
Dann noch schnell auf dem Campingplatz abmelden und schon geht es auf die kurze Strecke nach Bergen zum Hafen.

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Pünktlich checken wir am Terminal ein und kämpfen wieder mit der sicheren Vertäuung unserer Maschinen. Kaum sind wir damit fertig, verlassen wir schon Bergen.

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Zunächst geht die Fahrt zwischen den Schären bis Stavanger. Hier werden noch weitere Passagiere und Fahrzeuge an Bord genommen.

Das Schiff gleitet in Steinwurfweite an der Küste dieser fantastischen Landschaft entlang und im Hintergrund kann ich die Berge entdecken, über die ich noch vor wenigen Tagen kurvte.

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Etwas wehmütig wird mir schon, nachdem wir in Stavanger ablegen und die Küste später am Horizont verschwindet.

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Zum Abendessen habe ich mir für das Skandinavische Buffet einen Platz im Restaurant reserviert. Es gibt dann viele leckere Sachen im Überfluss. Angefangen bei mehreren Sorten Fisch, über Fleisch, Käse, Salate, bis hin zu den Desserts. Von allem zu kosten ist schier unmöglich.

Begonnen habe ich mit einem vielfältigen Fischteller. Als der leer gegessen ist, wird er auch schon weggeräumt und ich kann mich mit einem frischen Teller über die Fleischgerichte hermachen.
Als krönenden Abschluss gibt es verschiedene Spezialitäten von der Desserttheke. Auch mit Getränken aller Art kann man sich reichlich selbst bedienen.

Nachdem ich pappe satt bin, begebe ich mich in den TaxFree-Shop und setze meine letzten 60 Kronen in eine Flasche Rotwein um.

Auf dem Sonnendeck treffe ich später ein Bikerpärchen aus Belgien. Mit ihnen wird die Flasche angebrochen und gemeinsam Urlaubserlebnisse ausgetauscht.
Später gesellen sich noch die anderen drei Motorradfahrer hinzu. Ein Pärchen aus Elsterwerda und ein Fahrer aus der Braunschweiger Gegend.
Gegen Mitternacht verabschieden wir uns in unsere Schlafquartiere.

Von einem schönen Sonnenaufgang werde ich wieder geweckt,

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und schon geht es unter Deck, um die Maschinen loszubinden, denn Hirtshals haben wir pünktlich um 08.45 Uhr erreicht.

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Nun geht es ziemlich schnell. Runter vom Schiff, und schon sind wir auf der Autobahn. Mit Sandy und Jens aus Elsterwerda habe ich mich verabredet, einen Teil des Weges gemeinsam zurückzulegen.

Nach zwei Pausen ist Dänemark dann ziemlich schnell durchquert.
Das Fahren ist trotz des relativ starken Gegenwindes ganz angenehm, denn es ist trocken mit passablen Temperaturen. Doch pünktlich mit dem Überqueren der Grenze zu Deutschland setzt ein unangenehmer Nieselregen ein.
Beim nächsten Halt südlich von Flensburg treffen wir die beiden Belgier in einer Raststation wieder. Hier können wir uns nochmal ordentlich verabschieden, denn nun trennen sich unsere Wege. Sie wollten in Richtung Hamburg weiter und wir fahren über Kiel und Lübeck.

Bei Lübeck verabschiede ich mich dann auch von meinen beiden Begleitern und es geht allein weiter.

Ursprünglich will ich noch einen Zwischenstopp einlegen. Doch da ich schon so weit gekommen bin, entschließe ich mich dazu, den Rest des Weges auch noch zurückzulegen.

Zum Schluss brummt der Hintern zwar etwas, jedoch gegen 23 Uhr ist es geschafft. Über 1000 km von der Nordspitze Dänemarks bis mitten nach Thüringen.

Der nächste Tag diente dann zum Reinigen und Aufräumen der Ausrüstung.



Fazit:

Auf einige Dinge hätte ich vielleicht verzichten können, doch vermisst habe ich nichts. Meine Ausrüstung war gut zusammengestellt und hat jederzeit ihren Zweck erfüllt.

Einige kleine Defekte gab es: 
- Ein Sicherungsring für den Schließbolzen am Schloss des Topcase ging verloren und wurde mit etwas Draht geflickt.
- Der Gummizug für die Regenschutzhaube vom Tankrucksack riss. Hier half ein Wäschegummi und eine Häkelnadel aus der Haushaltswarenabteilung.
- Eine Gummikappe am Motorradrahmen ging verloren. War nicht wichtig und wird durch die Werkstatt ersetzt.


Was ich dabei hatte und zum Glück nicht benötigte:
- Werkzeug
- Reifenflickzeug
- Medikamente

Besonders bewährt haben sich:
- Der schwarze Panther (Suzuki V-Strom 650) Smiley
- Der Scottoiler. (6000 km und nicht einmal Kette ölen)
- Das TomTom Rider II (nie verfahren, und alle vorausgewählten Routen gefunden)
- Samsung WB 600 (viele schöne Bilder und kleine Filme)
- Asus Eee PC mit Prepaid-Card von telenor (immer aktuelle Informationen und dieser Blog konnte live entstehen)
- auch der Rest der Ausrüstung war top und ich würde sie immer wieder verwenden.

Merkwürdige Begebenheiten:
- Schafherde im Tunnel
- Haarnadelkurve im Tunnel

Dienstag, 2. August 2011

16. Tag – Sightseeing in Bergen

Start bei km 4868

Nun steht also mal richtig Sightseeing auf meiner Liste. Es ist nicht so einfach einen Parkplatz in Bergen zu finden und in ein Parkhaus will ich nicht. Zum Schluss stehe ich auf dem Fußweg an einer verbreiterten Stelle neben einer Harley direkt im Zentrum.

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Nachdem ich mich orientiert habe, führt mich der Weg hinunter zum Hafen.

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Hier durchstreife ich die Seitenstraßen und nähere mich dem alten Hanseviertel Bryggen.

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Es ist erstaunlich, auf welch engstem Raum hier in Holzhäusern gearbeitet und gewohnt wurde.

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Und weiterhin kann man sich darüber freuen, dass dieses Viertel noch so gut erhalten ist und nicht wieder wie 1702 von einem Brand dahingerafft wurde.

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Anschließend schlendere ich über den Fischmarkt, bewundere die vielen Sorten fangfrischen Fisch

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und lasse mich vom Duft frisch zubereiteter Fischgerichte betören.

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Schließlich leiste ich mir ein Schälchen mit grünem Salat, worauf Lachs, Garnelen und Krabbenfleisch angerichtet sind. Am Kai sitzend lasse ich es mir wohl schmecken.

Man sagt, Bergen ist von sieben Bergen umgeben und man habe Bergen nicht gesehen, wenn man nicht vom Floyen aus einen Blick darauf geworfen habe.
Also gesagt, getan. Die 70 Kronen für die Standseilbahn auf den 320 m hohen Berg spare ich mir, da mir meine norwegischen Geldstücke langsam ausgehen. Den halben Weg schaffe ich mit dem Motorrad bis zur letzten Häuserzeile unterhalb des Gipfels und danach heißt es umsteigen auf Schusters Rappen.

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Und wahrlich, der Blick von hier oben ist atemberaubend.

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Vor allem, da ich Bergen an einem trockenen Tage erlebe grenzt an Glück, denn durchschnittlich regnet es hier an 240 Tagen im Jahr.
Im Hafen liegt die AIDA, und zwar an der Stelle, an der ich morgen dieses wunderschöne Land verlassen werde.

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Der heutige Nachmittag dient noch dem durchwaschen einiger Sachen, damit ich mich morgen an Bord unter Menschen trauen kann und nicht alle einen Bogen um mich machen müssen, was dort auch schwer möglich ist.

Es ist übrigens meine erste längere Seereise mit Übernachtung seit meiner Marinezeit bis 1985. Zwinkerndes Smiley

15. Tag – Kurvenglück

Start bei km 4574

Heute beginnt der vorletzte Tag meiner Rundreise durch Norwegen, wobei ich eigentlich schon heute mein Ziel erreiche. Doch dazu später.

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Bei herrlichstem Sonnenschein starte ich zum Fähranleger Fodnes. Unterwegs sehe ich ein Hinweisschild zur Stavkyrkje Kaupanger. Diesen 10 km Umweg bereue ich nicht. Eine schöne, noch ursprünglich erhaltene, also unverbaute Holzkirche. Es besteht auch die Möglichkeit im Inneren zu fotografieren, wenn auch ohne Blitz.

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Leider verpasse ich dadurch meine Fähre um 2 Minuten, denn sie legt gerade ab. Das ist jedoch kein Problem, da die meisten Fährverbindungen eine Frequenz von 20-30 Minuten haben . Hier fahren zwei wechselseitig.

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Mein eigentliches Fahrziel auf dem Weg nach Bergen ist eine spezielle Serpentinenstrecke bei Stalheim. Hierzu umgehe ich den 25 km langen Lærdalstunnelen durch Befahren der wunderschönen Bergstraße von Lærdalsøyri nach Aurlandsvangen. Dieses Mal in der entgegengesetzten Richtung wie am 8. Tag und bei trockenen Bedingungen.

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Den 11 km langen Gudvangentunnelen muss ich anschließend benutzen und nach weiteren zwei kurzen Tunnelabschnitten kommt auf der Höhe rechts der Abzweig nach Stalheim. Noch am Hotel vorbei und dann geht es in vielen vorzüglichen Spitzkehren mit 18% hinab.






Leider darf man diese enge Straße nur talabwärts benutzen; dafür ist auch nicht mit Gegenverkehr zu rechnen.
Unten wieder zurück auf der E16 geht es nun endgültig in Richtung Bergen. Am Twindefossen lege ich eine Kaffeepause ein und lasse mir auch ein Eis schmecken.

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Wobei, ganz gefolgt bin ich der E16 nicht, denn hinter Voss biege ich wieder ab, hinauf in die Berge. Auch hier finde ich eine etwas holprige, aber wunderschöne Piste und dieses Mal sind der Höhenzüge recht grün.

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Sehr spektakulär ist dann die Abfahrt nach Dale. Wenn die Trollstigen die Note 1 erhalten würden, bekäme diese sich an die Felswand schmiegende Straße das Prädikat 1a+.

Fast habe ich vergessen zu tanken, denn die Reserveanzeige blinkt mich schon böse an. Nach 516 km schluckt der Schwarze Panther 20l der flüssigen Energie.
Leider lande ich in Dale auch wieder auf der E16 und jetzt reiht sich Tunnel an Tunnel. Auf 2-4 km Röhre folgen 200m offene Strecke, welche teilweise nicht mal ausreichen, damit das Navi sich orientieren kann. So bin ich ganz froh, als irgendwann ein rundes Verkehrszeichen mit rotem Rand auftauchte, auf dem ein Motorrad abgebildet war. Den Zusatz “gjelden ikke motosykkel” entziffere ich erst nach dem Anhalten mit Hilfe des Wörterbuches.
Egal, jetzt bin ich runter, fahre also gemütlich durch einige der weitläufigen Vororte von Bergen und weise das Navi an, mir einen Campingplatz in der Nähe meines Zieles zu suchen.
Der Erste erscheint mir noch etwas weit weg, doch der Nächste war einfach furchtbar. Fast nur purer Kies, viele Wohnwagen und direkt an der Straße. Also bin ich die 6 km wieder zurück und das erweist sich als die bessere Wahl.
Ein weitläufiges Gelände und eine große separate Zeltwiese. Schließlich will ich die nächsten beiden Nächte hier verbringen, bevor es zur Fähre geht.

Sonntag, 31. Juli 2011

14. Tag – Eiskalt erwischt

Start bei km 4322

Wie es geplant ist, bin ich heute morgen zum Brigsdalsbreen gefahren.
Nachdem schon sehr zeitig alles verpackt ist, beginnt der Aufstieg ab dem Parkplatz gegen viertel nach neun. Zunächst führt ein steiler Geröllweg nach oben.

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Alternativ könnte man auch den langen Weg über die Schotterpiste nehmen können, auf denen die Gletschertaxis verkehren.

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Eine Stunde Fußmarsch muss man einplanen, bis man zum Gletschersee gelangt. Bis an den Gletscher heran kommt man aus Sicherheitsgründen nicht, denn es ist immer mit Eisabbrüchen oder Gerölllawinen zu rechnen. Ein “kleinerer” Eisbrocken ist während meines Aufenthaltes dort abgestürzt und das rumpelte schon gewaltig.

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Bis zum Gletscher heute sind es 15 min strammer Fußmarsch
Es war gut, so früh zum Gletscher zu wandern, denn auf dem Rückweg kommen mir Scharen von Touristen entgegen. Danach genieße ich die Abfahrt durch das Brigsdal, denn der Sonnenschein läßt alles im strahlenden Licht erscheinen. Ein wirklich wunderschönes Tal. Unten der Gletscherfluß mit vielen Seen zwischen grünen Hängen und über die Bergkanten lugt an vielen Stellen der Gletscher ins Tal.

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Zurück im Nordfjord geht es links ab in Richtung Utvik und dort das Vatedalen hinauf.

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An einem Rastplatz auf der Höhe genieße ich den schönen Tag bei einem frisch gebrühtem Kaffee und schreibe dabei die Postkarten, welche ich seit Lom mit mir spazieren fahre.

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Nach 1,5 h Sonnenbad finde ich in Skei ein Sonntags geöffnetes Geschäft und kann mich für den Abend eindecken.
Das später durchquerte Gaularfjellet hat bei Mel eine sehr flüssig zu fahrende Serpentinenabfahrt.

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Kurz darauf befinde ich mich schon in Dragsvik, um mit der Fähre nach Hella überzusetzen.

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Nun geht es am Ufer des Sognefjorden entlang bis Sogndalsfjøra,

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wo ich mich auf dem dortigen Campingplatz einquartiere. Die in der Nähe befindliche Bank nehme ich in Beschlag, indem ich sie vor mein Zelt zerre.

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Kurz vor der Ankunft aktiviere ich die achte und damit letzte vorprogrammierte Route im Navi, welche mich in einer großen Schleife nach Bergen zum Fährhafen leiten wird.
Das bedeutet leider auch, dass sich diese erlebnisreichen zwei Wochen langsam dem Ende nähern. Doch bis die Fähre ablegt, bin ich noch gute zwei Tage unterwegs.

Samstag, 30. Juli 2011

13. Tag – Der schönste aller Fjorde

Start bei km 4236

Der Tag fängt gut an. Es ist nur bewölkt, mit der Tendenz zum schöner werden. Das Zelt kann ich fast trocken verpacken.

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Es geht in Richtung Geiranger.
Bei der Ankunft auf der Höhe verhüllt sich das Tal noch im Dunst, doch auf den Serpentinen nach unten gibt er den Blick auf das Dorf Geiranger frei.

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Am Ende des Fjords liegen zwei mächtige Passagierschiffe auf Reede. Die AIDAblu und die Queen Elizabeth.

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AIDAblu
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Queen Elizabeth
   
Eine Fjordfähre liegt auch am Pier fest, also habe ich kurzentschlossen das Motorrad geparkt, die Filmausrüstung mitgenommen und buche eine Fahrt hin und zurück durch den Geirangerfjord. Eine Richtung dauerte eine Stunde und es gibt Erklärungen zu den Wasserfällen und den alten Berghöfen in mehreren Sprachen.

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Der Freier
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Die sieben Schwestern
   
Auch wenn die Fahrt durch den Geirangerfjord sehr sehenswert und interessant ist, hätte eine Richtung gereicht. Doch mein Mopped steht noch in Geiranger und damit will ich anschließend hoch auf den Dalsnibba.
Nachdem ich mich auf der anderen Seite des Tals die Serpentinen hochgearbeitet habe,

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Geirangerfjord
kommt schon bald der Abzweig auf den Dalsnibba. Am Anfang ist jedoch erst mal Maut zu entrichten und das nicht zu knapp. 100 NKR wollen diese Wegelagerer für die Benutzung mit Motorrad. Dafür werde ich jedoch gut entlohnt. Kaum bin ich an der Mautstation vorbei, durchstoße ich die Wolkendecke und habe einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge.

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Der Weg zum Gipfel schlängelt sich über Schotterpisten gute 400m in die Höhe, welcher in den Spitzkehren eher einem Waschbrett gleicht.
Oben auf 1500 m angekommen befindet sich ein recht überfüllter, asphaltierter Parkplatz und man hat einen tollen Panoramablick über Gipfel, Gletscher und eine dichte, federweiße Wolkendecke in Richtung Geiranger. Denn eigentlich soll man den Fjord von hier aus sehen können.

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Als dann der 8. Bus oben ankommt, reicht es mir und auf dem Weg nach unten lasse ich drei weitere Busse passieren.
Unten wieder angekommen geht es in Richtung Olden und dort ins Brigsdalen.

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Am Ende der Straße lässt sich relativ leicht eine Gletscherzunge des Jostedalsbreen, der Brigsdalsbreen, erreichen.
Durch meine Fjordrundfahrt fehlen mir jedoch 3 Stunden meiner Zeit und so muss der für heute geplante Ausflug auf den morgigen Tag verschoben werden.
In der Nähe finde ich den Gryta Camping. Eine sehr schöne, terassenförmige Anlage am Seeufer,

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mit mehreren umliegenden Wasserfällen und einem Blick zur Gletscherzunge.

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Brigsdalsbreen