Sonntag, 26. Juni 2011

Und das war es schon wieder, ...

... das 19. Gasshuku in Kelbra ist Geschichte.
Und um es gleich zu Beginn zu verraten, die Prüfung zum 2. Dan habe ich bestanden.

Doch nun von Anfang an.
Mit Katja hatte ich mich zum Einkaufen verabredet und erst mal den Supermarkt geplündert. Das hat richtig Spaß gemacht.
Wieder zu Hause ging es an das Verstauen der Ausrüstung. Dazu zählte nicht nur der eigene Campingbedarf, sondern auch ein großes Partyzelt, ein Schwenkgrill und diverse andere Dinge für die Allgemeinheit.
Nach einem leckeren Mittagsmahl ging es zum Treffpunkt und von dort Richtung Campingplatz.
In diesem Jahr hatten wir das Glück ohne einen Regentropfen unser Lager zu errichten.



Und schon ging es los zum ersten Training.
Wie notwendig das Partyzelt war, zeigte sich später, denn der Abend ging in einen miesen Dauerregen über.



Doch an einem trockenen Sitzplatz an den von Katja und Bresi mitgebrachten Bierzeltgarnituren konnten wir uns die von Stefan lecker gegrillten Brätel und Rostwürste schmecken lassen. Anschließend saßen wir gemütlich bei Rotwein und Bier, und so nach und nach verschwanden alle in ihren Schlafsäcken.
Der Morgen begrüßte uns feucht und bedeckt. Also erst mal einen starken Kaffee zum wecken der Lebensgeister und mit frischen Brötchen konnten wir uns stärken für einen langen Trainingstag. Welcher für einige auch recht früh begann. Der Rest beseitigte das Schlachtfeld.



Das Trainingslager in Kelbra ist wie eine großes Familientreffen. Man freut sich über viele Bekannte, trifft jemanden, den man schon ewig nicht mehr gesehen hat und es sind immer wieder neue Gesichter dabei.
Nach mehreren Trainingseinheiten, welche die jeweils ausgewählte Kata aus verschiedenen Blickwinkeln betrachteten, stieg langsam die Nervosität, denn der Zeitpunkt für die Prüfung rückte näher.



Nach dem letzten Training gab es noch eine endlos lang erscheinende Wartezeit, bis alle die Halle verlassen hatten, denn Dan-Prüfungen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Inzwischen machten wir uns schon warm. Wir, das waren nicht ganz zufällig fünf mir bekannte Trainingspartner und ich, welche sich den strengen Augen der Prüfer stellen wollten. Nach einer anstrengenden Prüfung hieß es 'alle bestanden' zu 2x 1.Dan, 3x 2.Dan und einmal zum 4.Dan. Hiermit möchte ich mich auch nochmal bei allen Trainingspartnern und Trainern bedanken, ohne die eine solche Prüfung nicht möglich wäre.



Im Zeltlager warteten schon alle auf die Bestätigung und hatten vor lauter Langerweile sämtliche Brötchen aufgefuttert, welche eigentlich für die Rostwürste gedacht waren. Also sind wir auf gut Glück los zur nächsten Tanke und konnten dort die letzten Brötchen ergattern. Nachdem jeder gesättigt war, stand ein Besuch der Lehrgangsparty auf dem Programm. Natürlich ging die Luftfeuchte wieder in massive Nässe über. Aber das ist man ja von Kelbra seit Jahren gewohnt. Die Fete findet wie immer im Freien statt und mit dem seit gefühlten hundert Jahren gleichen DJ.




Und wie es Tradition ist, gab es ein Meisterbier, also die Lehrgangstrainer spendierten ein Fass. Dem schlossen sich die erfolgreichen Dan-Prüflinge an. Deshalb war es für mich in diesem Jahr doch kein richtiges Freibier.
Die anschließende Nacht war recht aufregend und dadurch leider sehr kurz (Insider wissen, was ich meine).
Aber trotzdem musste heute morgen die ganze Ausrüstung abgebaut und alles aufgeräumt werden. Dieses Mal haben wir uns dazu mehr Zeit gelassen und den Rest erst nach der noch durchzustehenden Trainingseinheit verladen. Und wie fast jedes Jahr erfolgte die Abreise dann bei bestem Sonnenschein.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Trainingscamp

Morgen geht es los. Und von uns sind so viele dabei wie noch nie. Das wird echt toll.
Während der Wetterbericht vor zwei Tagen für das Wochenende noch echt mieses Regenwetter vorhergesagt hat, wird es nun wohl doch nicht so schlecht. Etwas Regen morgen beim Zeltaufbau. Aber das sind wir schon aus den letzten Jahren so gewohnt.
Katja hat sich bereit erklärt, mit mir morgen Vormittag Vorräte für zwanzig Mäuler zu bunkern und nach dem Mittag geht es in einer Karawane gen Norden Richtung Kyffhäuser.
Leider nicht mit dem Motorrad, denn die Kurven dort zählen zu den feinsten in ganz Deutschland. Aber ein Insidertipp ist das schon lange nicht mehr, und sonnige Wochenenden erinnern eher an eine Motorradrennstrecke samt ausgedehntem Fahrerlager, als an eine Bundesstraße quer über ein kleines Mittelgebirge. Dadurch kommt es auf den 36 Kurven zum Gipfel auch immer wieder zu schweren Unfällen.
Wir werden den Kyffhäuser auf einer kleinen Nebenstraße zum Strandbad Kelbra eher unspektakulär überqueren und unser Lager auf einer separaten Wiese gleich neben dem Campingplatz Kelbra aufschlagen. Mal schauen, wie viele Gleichgesinnte in diesem Jahr den Weg zum 19. Gasshuku in Kelbra finden.
Und dann wird wieder gemeinsam trainiert, gezeltet und gefeiert. Ich freue mich schon, viele alte Bekannte wieder zu treffen und Neue kennen zu lernen.

Dienstag, 21. Juni 2011

Ausrüstung

Einige Worte zur Planung und zu meiner bisher zusammengetragenen Ausrüstung:

Für die Routenplanung verwendete ich die Karten Mittel- und Südnorwegen von Freytag und Berndt im Maßstab 1:250 000. Die Überprüfung der Etappen wurde online unter  http://www.motoplaner.de/#  vorgenommen und dort in itn-Dateien für das Navi umgewandelt. Die Etappen an sich stellen keine Tagesetappen dar, sondern beinhalten alle mir wichtigen Punkte und Abschnitte. Sie werden entsprechen den örtlichen Gegebenheiten angepasst und ein Verlassen der Strecke, ein Wiedereinstieg oder eine Abkürzung sind jederzeit möglich.

Um meine Tour zusammenzustellen verwendete ich folgende Reiseführer und Webseiten:


Als Lastesel kommt meine geliebte V-Strom zum Einsatz, welche wenige Tage vor der Abfahrt noch zu einem Kurzcheck in der Werkstatt vorgestellt wird. Untergebracht wird alles in Seitenkoffern, Gepäckrolle und Tankrucksack. Bei Bedarf kommt auch das Topcase zum Einsatz.

 Das Zelt hat die Generalprobe im letzten Jahr hinter sich gebracht. Nach umfangreicher Recherche entschied ich mich für Nordisk Jumala 3, welches bei geringem Packmaß und Gewicht noch ausreichend Komfort bietet, um auch bei schlechtem Wetter genügend Bewegungsfreiheit bis hin zum Kochen bietet.


 

Hinzu kommt die Exped ComfortFoam Mat Pump, eine mit Schaumstoffflocken gefüllte, selbstaufblasende Isomatte und als Schlafsack den The North Face Aleutian Blue, welcher an diesem Wochenende seinen ersten Einsatz erfährt. Weiterhin die übliche Campingausrüstung zum Kochen und Waschen. Dazu zählt der seit Jahren bewährte Kocher Coleman Unleaded Feather. Den Brennstoff dafür habe ich immer dabei, oder erhalte ihn überall dort, wo auch mein Mopped seinen Brennstoff bezieht.

Nun habe ich genug Werbung gemacht, wobei ich sagen muss, dass ich bis jetzt von diesen Produkten echt überzeugt bin. Weiter ins Detail gehe ich dann im Laufe der Zeit.

Sonntag, 19. Juni 2011

Noch ein Monat ...

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.. und dann geht es in Richtung Norden.

Und noch eine Woche bis zur Überprüfung meines Trainingsstandes. Also ob ich würdig bin, die nächste Stufe zu betreten. Heute war der letzte Test und es sieht ganz gut aus. Auch wenn ich im Anschluss geschlaucht war.
Jetzt will ich nur noch hoffen, dass das Wetter am nächsten Wochenende halbwegs vernünftig ist, denn nasskaltes Wetter ist zum Zelten nicht so angenehm. Dabei ist es auch ein Test meiner Ausrüstung. Deshalb schadet ein Regenschauer nicht. Ich denke hierbei jedoch auch an meine Mitstreiter vom Verein. Ein geselliges Beisammensein lässt sich schwer bewerkstelligen, wenn der Partypavillon davonfliegt.

Zur Zeit sieht es so aus, als wenn meine Norwegenreise im Alleingang stattfindet. Das hat den Vorteil, dass man selbst entscheiden kann, wann es wohin geht. Zum Nachteil reicht die fehlende Geselligkeit und das sich die notwendige Ausrüstung nicht aufteilen lässt.

Noch ist Zeit. Und in vier Wochen kann noch viel geschehen.

Aktueller Stand der Vorbereitungen

Post übernommen vom 06.06.2011


Meine Ausrüstung ist so gut wie komplett.
Alles was mir für diese Tour wichtig erschien, wurde in den vergangenen Wochen und Monaten angeschafft.
Und garantiert ist es viel zu viel und die Hälfte davon unnötig.
Damit nur das wichtigste mitkommt und unnützes rausfällt, geht es demnächst an die Feinplanung. Und wenn diese steht, wird das Motorrad probehalber bepackt.

Vorerst jedoch muss ich mich auf ein näher liegendes Ereignis vorbereiten. In knapp drei Wochen geht es wieder zum Gasshuku Dô in Kelbra mit zelten und Training und außerdem möchte ich dort die nächste Stufe meines Karateweges beschreiten. Zu diesem Trainingslager habe ich mich für die Prüfung zum 2. Dan angemeldet.

Und danach geht es mit riesigen Schritten in die Urlaubsvorbereitung. Die Fähre ist schon gebucht für die Überfahrt von Hirtshals nach Kristiansand an 20.07. und die Rückfahrt von Bergen aus am 03.08. zurück nach Hirtshals.

Innerhalb dieses Zeitraums werde ich hier hoffentlich viel berichten und Bilder veröffentlichen können. Vorausgesetzt die Verbindung mit dem Internet kommt zu Stande.