Dienstag, 9. Oktober 2012

Montag, 17.09.2012 – Einkaufsbummel und ein letztes Bad

Langsam müssen wir an das Zusammenpacken unserer sieben Sachen denken, denn für den nächsten Tag ist der Rückflug geplant. Und wie es so üblich ist, müssen einige Mitbringsel mitgenommen werden.

Deshalb ist für heute ein Einkaufstag in der Inselhauptstadt vorgesehen, verbunden mit letzten Besichtigungen. Auf dem Weg nach Funchal machen wir einen Abstecher zum Miradouro do Cabo Girao, einer 580 m hohen Klippe über dem Meer. Doch leider bleibt uns der Zugang verwehrt, da der Aussichtspunkt neu gestaltet wird.

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Der erste Weg führt uns nochmals in die Markthalle, um eine Kollektion exotischer Früchte zu erstehen. Gleichzeitig wollen wir der dortigen Fischhalle einen Besuch abstatten, um dem Handel mit frischem Fisch eine Weile zuzusehen. Leider sind wir etwas spät dran, so dass wir den morgendlichen Trubel verpassen und nur noch spärliche Überreste zu sehen bekommen. Vor der Markthalle sieht ein Dutzend Rentner zwei skatspielenden Trios zu.

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Bei einem anschließenden Bummel durch die Innenstadt decken wir uns mit weiteren Kleinigkeiten ein. Dazu gehört wie bei jedem Urlaub ein Andenken für die Sammlung im Regal zu Hause und auch ein paar Leckereien für die Lieben zu Hause.

Nachdem alle Einkäufe erledigt sind, suchen wir uns einen Weg zur Quinta das Cruzes. In einem schönen, überschaubarem Garten kann man archäologische Einzelstücke aus den Anfängen der Besiedlung Madeiras betrachten.

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Das im Herrenhaus befindliche Museum für dekorative Künste und Möbel ist an diesem Wochentag leider verschlossen.

Zurück im Parkhaus entscheiden wir uns, den Urlaub mit einem letzten Bad im Atlantik zu beenden. Da uns die Lavaschwimmbecken in Porto Moniz am meisten zusagen und wir noch Sprit zu verheizen haben (das Auto soll mit leeren Tag abgegeben werden), starten wir in den Nordwesten der Insel. Durch das gut ausgebaute Straßensystem erreichen wir unser Ziel innerhalb einer Stunde.

Aufgrund der Wetterlage und Tageszeit erleben wir ein besonderes Schauspiel. Es herrscht Flut und ein kräftiger Wind treibt hohe Wellen landeinwärts. So bahnen sich hohe Brecher öfter den Weg über die breite Wandung es Lavapools und ergießen sich ins Bassin.
(Die Kamera verblieb leider im Auto, so dass ich keine Bilder zeigen kann.)

Wer will, kann sich diesen Naturgewalten im Becken schwimmend entgegen stellen, muss jedoch damit rechnen unter Wasser gerissen zu werden. Das Betreten des Beckenrandes ist verboten, da die Gefahr zu groß ist zwischen scharfkantige Klippen ins offene Meer gespült zu werden.

Nachdem wir uns 2 – 3 Stunden ausgetobt und beim Sonnenbad entspannt haben, geht es zurück in unseren Stützpunkt, um erste Vorbereitungen für die Abreise zu treffen.

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