Sonntag, 7. Oktober 2012

Samstag, 15.09.2012 – Fisch in der Levada, auf dem Teller und im Pool

Eine Levadawanderung soll es noch sein.

Hierfür suchen wir uns die Levada da Central da Ribeira da Janela aus, welche laut Wanderführer die Vorzeigelevada ist. Sie befindet sich im Nordwesten in der Nähe von Porto Moniz. Somit können wir noch zwei weitere angenehme Aktivitäten in den Tagesablauf einfügen. Doch dazu später mehr.

Diese Levada ist wirklich gut für Wanderer eingerichtet. Gleich zu Beginn gibt es sanitäre Anlagen und im ersten Viertel mehrere Picknicktische. Der Weg verläuft zunächst großzügig über grasbewachsene Wege mit schönen Aussichten auf Terassenfelder am gegenüberliegenden Berghang.

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Nach Querung eines Eukalyptushains wird der Hang steiler und der Weg schmaler. Insgesamt ist er jedoch immer gut zu begehen und gesichert. Man kann von Apfelbäumen leckere Äpfel naschen oder Bananenmaracuja bei der Blüte und dem gleichzeitigen Reifen der Früchte beobachten.

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Kurz vor dem Umkehrpunkt durchquert man direkt hintereinander zwei Tunnel, welche hohe Aufmerksamkeit erfordern. Der Weg zwischen Felswand und dem 1 m tiefen Levadakanal ist teilweise nur 30 cm breit und ständig ist auch die felsige Oberseite des Tunnels im Auge zu behalten.

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Nach reichlich 10 Minuten sind beide Tunnel mit Hilfe von Taschenlampen durchquert.

Bevor wir an einem Wasserrechen umkehren werden wir bei einem Picknick von einem Dutzend Vögeln belagert, welche unsere Kekskrümel sogar aus der Hand stibitzen.

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Im Anschluss an die vierstündige Levadawanderung besuchen wir wieder die Gaststätte, in welcher wir vor wenigen Tagen die Rindfleischspieße verzehrt haben. Heute soll es eine gefüllte Forelle und ein Grillhähnchen sein. Für das gut mit Knoblauch gewürzte Hähnchen wird extra der Kamin angefacht und es schmeckte anschließend sehr lecker.

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Die gut kross gebratene Forelle ist auch vorzüglich.

Nach diesem Mahl geht es zurück nach Porto Moniz, um den Tag im Lavaschwimmbecken zu beschließen. Der Zugang zum offenen Meer ist schon versperrt, aber auch in dem verschlungenen Schwimmbecken mit kleinen Inseln kann man schnorcheln und verschiedene Fische entdecken.

Die Rückfahrt führt wieder durch Wolkenfelder über die Hochebene Paul da Serra und bei unserer Ankunft in Arco do Calheto ist hier alles nass. Kurz darauf geht noch ein heftiger Wolkenbruch runter. Außer von der Sonne muss es es ja hier von irgendwas so schön grün sein.

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